Die Weltreise
Ein Puppenspiel für Globetrotter
Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene
Jedes Jahr in den Ferien fahren Tobi und sein bester Freund Konrad zu Onkel Alfred an die Küste, wo sie sich von morgens bis abends erholen müssen. »Das ist ziemlich langweilig und außerdem setzt man dabei Schimmel an und wird dick«, meint Tobi. Das einzig Aufregende sind die Reisegeschichten von Onkel Alfred nachmittags bei Kakao und Streuselkuchen. Alfred war früher Kapitän und kennt die Welt.
Als Tobi eines Tages auf Onkel Alfreds Dachboden einen großen alten Koffer findet, packt ihn das Reisefieber. Er versucht Konrad zu überreden, mit ihm auf Weltreise zu gehen. Aber Konrad findet es drinnen viel gemütlicher. Außerdem sind für ihn Onkel Alfreds Geschichten und seine Bilderbücher von fremden Welten viel faszinierender. Kurz entschlossen bricht Tobi allein auf. Beleidigt bleibt Konrad zurück. Es beginnt eine Weltreise ganz besonderer Art.
Die Weltreise ist ein Puppenspiel für Globetrotter ab 4 Jahren und Erwachsene. Marc Schnittger spielt hinter zwei Paravents mit Handpuppen und Flachfiguren.
Pressestimmen
Action-Theater für Youngsters zum Ein- und Auspacken.
Perfektes Theater mit wenigen Requisiten.
Gut profilierte Figuren in einer detailgenauen Inszenierung, denen die sensiblen Fingerkuppen des 36-jährigen Puppenspielers aus Kiel ein differenziertes Eigenleben vermitteln: ein meisterlicher Hand-Werker im Wortsinn.
Eine Story für verhinderte Globetrotter – schlicht, leise und ohne große Umschweife, erzählt von Marc Schnittger und seinem kleinen, engagierten Team.
Eine tolle, fein ausgearbeitete Reisegeschichte über Ängste und Freundschaft, über Realisten und Phantasten, aus der nordfriesischen Flachlandschaft in die große weite Welt hinein erzählt, mit Onkel und zwei sehr sympathischen Neffen, die mal richtig was erleben möchten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, diese Geschichte mitzuerleben, bis zu Schluss. Schade, es war dann vorbei. Die Zeit verflog nur so.
Mit einer nuancenreichen Gestik und zwei ständig wechselnden Stimmlagen hielt der gelernte Schauspieler die Kinder eine dreiviertel Stunde im Bann. Die Aufführung widerlegt die Meinung, Puppentheater sei alt-modisch: gegen ein so spannendes Stück Erlebnis-Theater kann auch die bunteste TV-Flimmerkiste zu Hause nicht ›anstinken‹.
Unverwechselbare Charaktere, klare Handlung und Spannung bis zum Schluss.
Inszenierungsstab
Regie: Mick Schumacher
Regie-Assistenz: Antonia Schnittger
Bühnenbau: Arne Bustorff
Musik | Klangcollage: Jan-Peter Pflug
Text | Spiel | Bühne | Puppen: Marc Schnittger